Schwerverkehrszentrum Ripshausen UR_2 Schwerverkehrszentrum Ripshausen UR_2

Zahlt der Strassen­güter­verkehr, was er ver­ur­sacht?

Die Leistungs­ab­hängige Schwer­verkehrs­abgabe (LSVA) sollte für mehr Kosten­wahr­heit im Güter­ver­kehr sorgen und ist somit ein zentrales Element der Ver­lagerungs­politik. Es sind jedoch mehrere An­passungen nötig.

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Ausschöpfung der LSVA

Die LSVA ist ein zentrales Instru­ment der Ver­lagerungs­politik. Damit sie ihre Wirkung ent­falten kann, muss die Schweiz den im Land­verkehrs­ab­kommen vor­ge­sehenen Spiel­raum konse­quent aus­schöpfen. Für eine Transit­fahrt von Basel nach Chiasso wären heute bis zu 344 Franken möglich. Ver­langt werden jedoch weniger als 300 Franken. Gleich­zeitig wurde die LSVA seit 2001 nur um 6 Prozent an die Teuerung an­ge­passt, obwohl die Preise um mehr als 15 Prozent ge­stiegen sind. Allein 2024 führte dies zu Minder­ein­nahmen von rund 250 Millionen Franken. Der Strassen­güter­ver­kehr wird da­durch real immer günstiger und die Ver­lagerungs­wir­kung der LSVA ge­schwächt.

Wie muss die LSVA an­ge­passt werden?

Die aktuelle Form der LSVA ist klar un­be­friedigend. Im Rahmen der Re­vision des Schwer­ver­kehrs­ab­gabe­gesetzes (SVAG) setzt sich Pro Alps ins­besondere für drei An­passungen der LSVA ein, damit die Ver­lage­rung ge­stärkt und das Ver­ur­sacher­prinzip besser um­ge­setzt wird.

Was wir tun

Die LSVA muss zukunftstauglich gemacht werden. Pro Alps setzt sich dafür ein, dass der Schwerverkehr auf der Strasse endlich für die verursachten Kosten aufkommt und dadurch die Verlagerung auf die Schiene gestärkt wird.

Wir sensibilisieren

Wir bringen unsere kreativen und konstruktiven Ideen durch verschiedene Kanäle an die Öffentlichkeit. Dazu zählen unsere Medienarbeit, Präsenz an Konferenzen, sowie unsere Publikationen, Newsletter und Kommunikation über Social Media.

Wir überzeugen

Wir machen uns beim Bundesrat, Parlament sowie der Branche für einen ambitionierten Ansatz in der LSVA-Weiterentwicklung stark. Unser Plan beinhaltet konkrete Lösungsansätze und Massnahmen, so dass der Strassengüterverkehr endlich vollständig für seine Umwelt-, Lärm-, Unfall- und Staukosten aufkommt.

Wir aktivieren

Die externen Kosten des Schwerverkehrs werden durch Umwelt und Bevölkerung getragen. Lärm, Umweltschäden, Unfälle und Stau betreffen alle Menschen in der Schweiz. Deshalb machen wir mit Aktionen auf die unbefriedigende Situation aufmerksam und heben die Bedeutung der Weiterentwicklung der LSVA hervor.

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