Christa Mutter, Ausschussmitglied der Alpen-Initiative Grundsätzlich gilt für den Lärm wie für alle anderen Verkehrsemissionen:So viel unnützen Verkehr wie möglich verhindern Den verbleibenden Verkehr möglichst auf die Bahn verlagern Den Verkehr auf Strasse und Bahn so umweltschonend wie möglichst gestalten Deshalb stellt die Alpen-Initiative folgende Forderungen, um den Lärm im Alpenraum zu senken: allgemein:Verlagerung des Güterverkehrs auf die Bahn, wie im Alpenschutzartikel vorgeschrieben Stärkere Berücksichtigung der alpenspezifischen Besonderheiten bei der Lärmberechnung Summieren von Strassen- und Schienenlärm bei der Beurteilung lärmgeplagter Gebiete Schaffung von Ruhezonen mit besonders strengen Lärmschutzauflagen Nachweis der alpenspezifischen Lärmverträglichkeit vor dem Bau neuer Verkehrsachsen und dem Ausbau bestehender Achsen Besseres Einbeziehen der lärmgünstigen Anordnung von Verkehrsachsen und Siedlungsgebieten in den Raumplanungsprozess Strassenverkehr:Beibehaltung des Nachtfahrverbots für Lkw strengere Lärm-Emissions-Grenzwerte für Strassenfahrzeuge in der Schweiz und der EU (Lkw, Pkw, Motorrad): lärmarme Reifen, Kapselung von Motor, Antrieb, Auspuff Einbau von offenporigem Drain-Asphalt (“Flüster-Belag”) beschleunigter Bau von Lärmschutzwänden Bahn:beschleunigte Einführung von Scheibenbremsen (oder zumindest Kunststoffbremsklötzen) für alle Wagen und Loks der schweizerischen Bahnen Zulassungsbeschränkung: ausländisches Rollmaterial darf nur in der CH verkehren, wenn es lärmarm ist (Scheibenbremsen oder zumindest Kunststoffbremsklötze) beschleunigter Bau von Lärmschutzwänden konsequente Schienenpflege fördern
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